Clomifen

 Clomifen wird häufig als erster medikamentöser Versuch vom Gynäkologen verordnet. Clomifen führt im Hypothalamus zu einer vermehrten Ausschüttung von GnRH, dem Gonadotropin-Freisetzungshormon. Dieses führt in der Hypophyse zu einem deutlichen Anstieg von FSH, dem follikelstimulierenden Hormon, und damit zur Stimulation der Eizellreifung im Eierstock.

Das Medikament wird in Tablettenform in der Regel über 5 Tage eingenommen. Clomifen besitzt eine antiöstrogene Wirkung. Dadurch können Nebenwirkungen wie in den Wechseljahren auftreten. (z. B. Hitzewallungen, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen).
Die Einnahme erfolgt unter ständiger Ultraschallkontrolle, denn es besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit von Mehrlingsschwangerschaften. Die Anwendung sollte auf maximal 6 Zyklen beschränkt werden, da unter dieser Therapie auch unerwünschte Nebeneffekte auftreten könnten.